Neue Gebirge werden gebildet

Die 1000m – 3000m dicken Sedimente zerbrechen beim Einengen des Ozeans in grosse Schollen von wenigen bis ein paar Hundert Quadratkilometern Fläche. Diese Schollen, wir nennen sie Decken, werden übereinander geschoben (Überschiebungen) und gestapelt und bilden dann ein paar Tausend Meter hohes Deckengebirge wie die Alpen oder der Himalaya.

Bei uns sind typische Decken die Säntis Decke, die Mürtschen Decke, der Glarner Deckenkomplex (mit der Gonzen Decke). Eine Überschiebungsfläche der Säntisdecke über die Gonzendecke lässt sich gut auf der Hochebene von Palfries erkennen. Die Decken der Deckgebirge erleiden durch die Schubkräfte oft Brüche und werden enorm gefaltet. Schon während der Entstehung des Gebirges wirkt die Verwitterung und Erosion (Abtragung) – so entstanden auch die ersten «Abfälle» der Alpen bereits im Meer: Der Flysch.

SARDONA NETZWERK NATUR

Wir sind engagierte Guides und Geoguides, die interessierten Naturfreunden Berge, Pflanzen und Tiere im Sardona Netzwerk Natur näher bringen. Wir vernetzen unser Wissen und Informationen untereinander und zum Vorteil unserer Besucher/Besucherinnen. Zwischen den Guides gibt es keine materielle Zusammenarbeit. Jeder/jede Guide führt Wanderungen auf eigene Verantwortung durch. Unsere Zusammenarbeit beschränkt sich auf informative Inhalte im Rahmen dieser Website.



UNESCO-WELTERBE

Das über 300 Quadratkilometer grosse Gebiet um den Piz Sardona im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden wurde 2008 auf Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen.


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