Die grossen Meere

Das Erdmittelalter ist charakterisiert durch den Zerfall von Pangäa, der Bildung neuer grosser Meere wie die der Tethys und einer sehr langen Zeit der Sedimentation mit der Bildung der bedeutenden Gesteine der künftigen Alpen.

Die drei Perioden des Erdmittelalters sind:

Trias: 250 – 205 Millionen Jahre mit einem flachen Schelfmeer:

NW Schweiz mit Buntsandsteinen und Muschelkalk, Gesteine künftiger Alpen mit Melser Sandstein, Dolomit (Rötidolomit) und Quartenschiefer.

Jura: 205 Millionen – 145 Millionen Jahre mit der Bildung von ozeanischer Kruste, Ablagerung von Tiefseesedimenten und der Öffnung des Penninischen Ozeans (Meeresarm der Tethys). Mächtige Mergel- und Kalkschichten.

Kreide: 145 Millionen – 65 Millionen Jahre; gegen Ende dieser Erdperiode mit dem Beginn der Alpen Gebirgsbildung. Typische Gesteine u.a. Kieselkalk und Schrattenkalk

Von Sedimenten aus Trias bis zur Kreidezeit wurde auch das Verrucanobecken aus dem Perm bedeckt. Wie das Verrucanobecken zum Glarner Deckenkomplex wurde, ist eine Geschichte, die mit der Entstehung der Alpen zu tun. Davon hier später und an Ort und Stelle auf unseren Führungen -vom Meeresboden auf 3000 m hinauf!


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Das über 300 Quadratkilometer grosse Gebiet um den Piz Sardona im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden wurde 2008 auf Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen.


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